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Das Schloss Poppi

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Das Schloss Poppi

Das Schloss Poppi

Das Schloss Poppi ist das Hauptmonument des Casentino.

Im Gegensatz zu allen anderen Schlössern und mittelalterlichen Architekturen des Gebiets, wurde es nicht von der Zeit oder von Menschenhand ruiniert. Seit seinem Ursprung ist die Geschichte des Schlosses eng mit dem der grossen feudalen Familie des Casetino verbunden, die Poppi ins Zentrum ihres grossen Besitzes setzten und es auf diese Weise für fast vierhundert Jahre bewohnten: die Grafen Guidi.

Der ursprüngliche Kern des Schlosses wird von quadratischen Turm gebildet, der bis heute die gesamte Konstruktion und fast das ganze Tal beherrscht. Der heutige Anblick ist nicht der ursprüngliche, tatsächlich wurde der Turm im 8. Jahrhundert nach einem Blitzeinschlag in einen Glockenturm umgebaut. Der Turm sollte sehr viel höher sein und ausgestattet mit vorspringenden Kragsteinen. Wenn es stimmt, diente der Turm Arnolfo di Cambio als Vorbild für den Bau des Palazzo Vecchio in Florenz, glücklicherweise bis heute unversehrt. Drei bis vier Meter der Basis sind heute in der Erde versenkt und so entzieht sich der Sockel des Turmes den Blicken und somit die steil abfallende Bauweise jener Epoche zur ergänzenden Verteidigug. Die wenigen übrig gebliebenen Maueröffnungen scheinen noch original zu sein.

Später wurde dann der verstärkende Mauergürtel um den Turm gebaut, aus dem dann die weiteren Gebäude der Befestigung entstanden.

Das Schloss Poppi

Der Komplex verfügte nur über zwei Tore, ein größeres talwärts Richtung Ponte a Poppi mit einer steilen Zufahrtsrampe und ein kleineres auf der gegenüberliegenden Seite zum Exerzierplatz. Nach der letzten grossen Restaurierung des Schlosses im Jahre 1470 wurde das letztgenannte Tor, Porta del Leone, zum Hauptzugang.

Das Schloss wurde um den Bau des rechteckigen Blockes rechts vom Turm (vom Exerzierplatz aus gesehen) erweitert. Dies war das ursprüngliche Gefängnis mit tiefer gelegenen Etagen und bestand aus den Gefängnisräumen, dem Depot und den Wohnräumen.

Auch wenn das Gebäude heute mit dem Turm durch eine Mauerwand verbunden ist, so waren die beiden Bauteile früher voneinander getrennt und mit den höher gelegenen Etagen nur über Zugbrücken verbunden, damit jedes Gebäude für sich unabhängig war und gleichzeitig zur eventuellen gegenseitigen Verteidigung dienen konnte.

Im Salon des oberen Stockwerks des Gefängnisbaus wurde im Jahre 1440 die Übergabe des letzten Grafs Guidi, Francesco, an die Florentinische Republik verfasst.

Fast gleichzeitig wurde mit dem Bau des anderen Schlossflügels begonnen, auf der dem Turm gegenüber liegenden Seite. Dieser Flügel wurde nur bis zum ersten Stockwerk gebaut als das Gefängnisgebäude fertiggestellt wurde, aber bereits so entstand der Innenhof, den wir bis heute bewundern können, reich an Steinwappen der florentinischen Familien, die das Vikariat im Schloss ausübten. Auf der Seite Richtung Ponte a Poppi ist der Hof durch die Kapelle geschlossen. Ein Grossteil der Werke sind Simone Guidi zu verdanken, Urheber der ersten grossen Restaurierung begonnen im Jahre 1274, der die ehemals kleine Festung in eine herrschaftliche Residenz verwandelte. Um die Eleganz noch zu steigern wurden die zweibögigen Fenster an der Fassade des Schlosses geöffnet.

Ein weiterer grosser Eingriff wurde im Jahre 1470 vorangetrieben. Dieser betraf hauptsächlich den Innenhof mit der Errichtung der prächtigen Steintreppe zum Erreichen der verschiedenen Stockwerke des Gebäudes und die äussere Einzäunung. Es wurde der Trennungsgraben zwischen dem Schloss und dem Exerzierplatz ausgehoben und auf der äusseren Mauer wurde ein Torwall zum Schutz der Porta del Leone errichtet. Dieser Torwall wurde auch mit einer Zugbrücke ausgestattet, die heute nicht mehr existiert. Das Schloss war bereits ein prächtiger Residenzpalast geworden. Die letzte Restaurierung im vergangenen Jahrhundert mit der Aufbereitung eines grossen Teils der Zinnen und der Restaurierung der zweibögigen Fenster und weiterer Mauerteile, hat dem Schloss seinen heutigen prächtigen Anblick verliehen.

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